Dienstag, 24. Oktober 2017
Liebe.
ellybelly, 04:08h
Ich liebe ihn. Noch nie war ich mir in einer Sache so sicher. An den guten Tagen weiß ich, dass er mich auch liebt. Wenn es ihm gut geht, er mich in den Arm nimmt, wir über alles reden, was uns in den Sinn kommt. Küsse auf die Stirn, kurze liebevolle Berührungen, Nähe, so viel Nähe, süße Worte, im Halbschlaf geflüstert. Wir lieben uns einfach, stellen nichts in Frage. Ich vertraue ihm, er vertraut mir.
Und dann gibt es die schlechten Tage. An denen er sich abwendet, mir den Rücken zudreht und kalt ist. An denen er weit weg ist und ich nicht an ihn heran komme. Ich weiß, dass es nicht er ist sondern die Krankheit. Nicht er will mich nicht bei sich haben, sondern seine Krankheit lässt mich nicht bei ihm sein.
"Wie jemand mit einem gebrochenen Bein nicht so einfach am Sport teilnehmen kann, kann ein Mensch mit gebrochener Seele nicht so einfach am Alltagsleben teilnehmen."
Ich weiß, dass ich stark sein muss und die meiste Zeit schaffe ich es. Tagsüber lenken ich mich ab, denke an die guten Tage und bete, dass sie bald wieder da sind. Doch in der Nacht ist es schwieriger. Ich fühle mich einsam neben ihm. Ich fühle mich hilflos, ich kann nichts tun außer da sein und warten, bis er wieder zu mir zurück kommt. Und es frisst mich auf. Das schlimmste Gefühl wenn ich ihn vermisse, obwohl er neben mir liegt.
Ich habe Angst. Noch nie habe ich jemanden geliebt, wie ich ihn liebe.
Doch was ist, wenn er irgendwann nicht mehr zu mir zurück kommt? Was ist, wenn meine Liebe am Ende nicht reicht?
Und dann gibt es die schlechten Tage. An denen er sich abwendet, mir den Rücken zudreht und kalt ist. An denen er weit weg ist und ich nicht an ihn heran komme. Ich weiß, dass es nicht er ist sondern die Krankheit. Nicht er will mich nicht bei sich haben, sondern seine Krankheit lässt mich nicht bei ihm sein.
"Wie jemand mit einem gebrochenen Bein nicht so einfach am Sport teilnehmen kann, kann ein Mensch mit gebrochener Seele nicht so einfach am Alltagsleben teilnehmen."
Ich weiß, dass ich stark sein muss und die meiste Zeit schaffe ich es. Tagsüber lenken ich mich ab, denke an die guten Tage und bete, dass sie bald wieder da sind. Doch in der Nacht ist es schwieriger. Ich fühle mich einsam neben ihm. Ich fühle mich hilflos, ich kann nichts tun außer da sein und warten, bis er wieder zu mir zurück kommt. Und es frisst mich auf. Das schlimmste Gefühl wenn ich ihn vermisse, obwohl er neben mir liegt.
Ich habe Angst. Noch nie habe ich jemanden geliebt, wie ich ihn liebe.
Doch was ist, wenn er irgendwann nicht mehr zu mir zurück kommt? Was ist, wenn meine Liebe am Ende nicht reicht?
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