Donnerstag, 4. Januar 2018
Alles würde ich aufgeben. Nur dich will ich wieder.
Im Schlaf ziehst du mich dann wieder in den Arm, hälst mich fest, hast vergessen, wie der Tag war. Hast vergessen, dass du vergessen hattest, mich zu lieben. Im Schlaf bist du ruhig, kannst deinen Kopf ausschalten, dann steuert dich dein Herz. Dann hälst du mich fest und du küsst mich im Halbschlaf auf die Stirn.

Und ich halte an dir fest. Ich würde alles geben, alles, nur dich will ich wieder. Ich will den Mann wieder, der mit mir zusammen in die Zukunft geblickt hat. Ich will den Mann wieder, der positiv war, egal wie schwer die Situation war. Ich will den Mann wieder, der mir immer gesagt hat, dass wir stark bleiben müssen, aber das wir es schaffen. Ich will die leuchtenden Augen zurück, wenn du über unsere Zukunft geredet hast, ich will die Bilder, die du über unsere Familie in deinem Kopf gemalt hast zurück, ich will die Geschichten zurück.

Ich will die Zeit zurück drehen, alles zurück geben, was wir in den letzten Monaten gewonnen haben, wenn ich dich nur wieder bekommen könnte.
Was ist aus "Wir machen uns unsere eigene Welt." und "Wenn wir dann mal heiraten..." geworden?

Manchmal, da seh ich diesen Mann noch. Manchmal kommt er noch, dann sind die Pläne wieder da, dann sind die Namen unserer Kinder wieder Thema, dann willst du wissen, wie sie aussehen, wie unsere Hochzeit wird, malst dir unsere Wohnung aus. Und ich hoffe, dass dieser Mann wieder kommt und bleibt.

Und ich hoffe, dass ich noch so lange stark sein kann. Dass ich noch nicht aufgebe, dass ich noch durchhalte. Für dich und vorallem für mich.

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